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Morbus Crohn

Krankheiten > Dickdarm

Diese Seite ist im Aufbau -hier folgen Informationen überMorbus CrohnDiagnostik und Therapie

Definition:  Diskontinuierlich segmental auftretende Entzündung auch der tiefen  Wandschichten des gesamten in Gastrointestinaltraktes mit häufigster  Lokalisation im terminalen Ileum und proximalen Kolon.
Die Prävalenz liegt zwischen 100 - 200/100000 Einwohner. Bei Erstdiagnose liegt das Alter im Mittel bei 33 Jahren.       
Pathologie:  Transmurale Entzündung aller Wandabschnitte der segmental betroffenen  Darmabschnitte, ödematöse und fibrotische Verdickung der Darmwand mit  Ausbildung segmentaler Stenosen. Epitheloidzellgranulome und mehrkernige  Riesenzellen. Hyperplasie der assoziierten  Lymphknoten,  Lymphangiektasien, aphthenähnliche Geschwüre der Schleimhaut mit  Fissuren und Fistelbildung.
Klinik:
  • Abdominalschmerzen und Durchfälle
  • Symptome wie bei Appendizitis: Kolikartige Schmerzen im rechten Unterbauch, leichte Temperaturen
  • Wichtige  Fragen gelten Rauchen, reproduzierbaren  Nahrungsmittelunverträglichkeiten, Medikation (insbes. Antibiotika und  nichtstreroidale Antirheumatika) und Reisen
Diagnostik:
  • Die Diagnose basiert auf einer Kombination aus Anamnses, Labor, Stuhlproben, Endioskopie, Histologie und Bildgebung
  • Genetische Unteresuchungen sind nicht für eine Routinediagnostik empfohlen
  • Labor:
    Blut: Basis: Blutbild, Leber- + Nierenwerte, CRP, Reti-Hb-Äquivalent oder Eisen und Ferritin, Transferrin.
    Sinnvolle Ergänzung: Gesamt-IgA und Transglutaminase-IgA.
  • Stuhl: Clostridium difficile, Yersinien, Salmonellen.
    Situativ sinnvolle Ergänzung: Calprotectin.
  • Apparativ:
    Sonografie, Ileokoloskopie mit Stufenbiopsien, Kernspinntomografie als Enteroklysma (MRT-Sellink)
    bei Oberbauchbeschwerden: Gastroskopie
Verlauf:
  1. chronische-rezidivierend 85%
  2. chronisch-kontinuierlich 10%
  3. akut, fulminant 5%
Assoziierte Erkrankungen:
  • Erythema nodosum
  • Uveitis
  • Arthritiden, HLA-B27 assoziiert
  • primär sklerosierende Cholangitis (PSC)
Komplikationen:
  1. Extraintestinale  Symptome: Erythema nodosum, Pyoderma gangraenosum, Uveitis,  Episkleritis, Arthritiden, primär sklerosierende Cholangitis
  2. Wachstumsstörungen im Kindesalter
  3. Malabsorptionssyndrom
  4. Darmstenose inkl. Ileus
  5. Fistel ( ~40 - 50%) und anorektale Abszesse (~ 25%)
  6. Spätkomplikationen: Kolorektales Karzinom, Amyloidose
        
Dr. Wolfgang Mönch
Hagenskamp 34, D-29525 Uelzen
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