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Dr. W. Mönch
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Funktionstests

Untersuchungen
H2-Atemtest
Allgemeine Vorbereitungen
In den letzten 4 Tagen vor der Untersuchung dürfen keine Antibiotika gegeben sowie keine Kontrastmitteluntersuchungen des Darms oder darmreinigende Maßnahmen vorgenommen werden. In den letzten 3 Tagen vor dem Test muß auf Hülsenfrüchte und andere schwerverdauliche Kohlenhydrate verzichtet werden. H+-Protoneninhibitoren sind 3 Tage, Säuresekretionshemmer und Antazida 12 Stunden vor dem Test abzusetzen. Ein Tag vor und während der Untersuchung darf kein Nikotin konsumiert werden. Der Patient muß 12 Stunden vor dem Test nüchtern bleiben. Unmittelbar vor dem Test ist eine gründliche Mundspülung durchzuführen.
TEST-Substanzen
1. mit Laktulose: Bestimmung der Dünndarmpassage
2. mit Laktose: V.a. Laktosemalassimilation
3. mit Glukose: V.a. bakterielle Fehlbesiedlung des Dünndarms

Ösophaugsmanometrie
Indikationen:
  • Abklärung von Schluckstörungen bei fehlendem Nachweis eines Passagehindernisses
  • nicht-kardialer Thoraxschmerz
  • Systemerkrankungen, z.B. Sklerodermie
  • Quantifizierung eines viszeralen Befalls
  • präoperative Überprüfung der tubulären Ösophagusfunktion und Bestimmung des Ruhedrucks des unteren ösophagealen Sphinkters vor einer Antireflux-Operation
Kontraindikationen:
  • schwerwiegende, nicht substituierbare Gerinnungsstörung
  • Divertikel der Speiseröhre
Normwerte der Ösophagusmotilität:
a) unterer Sphinkter:
  • 9-32 mmHg, feuchte Relaxation 96,0% +/-10%
b) tubulärer Ösophagus (feucht):
  • Druck: Amplitude proximal 35-120 mmHg, distal 27-100 mmHg
  • Kontraktionsdauer: proximal 3,3-6,2 s, distal 3,3-6,6 s
  • 94,5% der Kontraktionen werden orthograd propagiert

pH-Metrie
Indikation:
  • Refluxsymptomatik ohne Nachweis entzündlicher Läsionen im Ösophagus
  • Überprüfung der Säuresuppression unter antisekretorischer Therapie, z.B. unzureichendes Ansprechen
  • Nachweis/Ausschluß eines gastroösophagealen Reflux bei Patienten mit chronischer, obstruktiver Atemwegserkrankung und Schlafapnoe
Durchführung:
    Eine feine, biegsame Sonde wird durch die zuvor anästhesierte Nase bis in den Magen vorgeschoben. Der pH-Sprung zeigt das Erreichen des Magens an. Anschließende wird die Sonde, in Abhängigkeit der Meßkanäle und Fragestellung, platziert und fixiert. Am folgenden Morgen wird die Sonde entfernt, die Daten auf dem Recorder ausgelesen und ausgewertet.
Dr. Wolfgang Mönch
Hagenskamp 34, D-29525 Uelzen
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